präsentiert von Matthias Hanke und Lichtblicke e.V.

Südtirol – Unter und über den Wolken

SüdtirolSüdtirolSüdtirolAn was denken Sie, wenn Sie das Wort Südtirol hören? An leuchtenden Dolomitenkalk unter einem tiefblauen Himmel? Blühende Obstbäume im Vinschgau und herbstlich gefärbte Bergwälder? Ein Glas Rotwein? Richtig. Der Offenbacher Fotojournalist Steffen Hoppe kennt Südtirol seit seinen ersten Urlauben im Kindesalter. Und das ist lange her. In seiner neuen Fotoreportage erkundet Steffen zu allen Jahreszeiten faszinierende Wege auf der Tiroler Alpensüdseite: Von den Drei Zinnen im Osten, bis zur höchsten Spitz` im Land weit im Westen: dem Ortler. Einst wurden sie die „Bleichen Berge“ genannt. Wer jedoch einmal einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang in den Dolomiten erlebte, wird das Farbenspiel niemals mehr vergessen. Heute führen Friedenswege auf ehemaligen Kriegssteigen durch senkrechte Wände. Ausgesetzte Kletterrouten und Klettersteige in den Sextener Dolomiten und im Rosengarten, scheinen direkt in den Himmel zu leiten. Im Winter legen wir die Schneeschuhe an und ziehen unsere einsamen Spuren durch die märchenhaften Landschaften der Fanes-Hochfläche. Auf gut 100 Kilometern umrundet der Meraner Höhenweg den Naturpark Texelgruppe. Am Weg liegen urwüchsige Bergbauernhöfe, blühende Alpenrosenfelder und die weltentrückten Spronser Seen. Im angrenzenden Schnalstal überschreiten im Juni an die 3000 Schafe eisige Pässe, um ihre traditionellen Sommerweiden im angrenzenden Nordtirol zu erreichen. Eine harte Belastung für Mensch und Tier. Uralte Lärmrituale wie das Klosn in Stilfs und das wilde Faschingstreiben in Tramin, der Egetmann-Umzug, zeugen von lebendigen Traditionen. Traumhafte Routen, farbenprächtige Feste und das unvergessliche Licht unter und über den Wolken werden Sie nicht loslassen. Es ist nicht weit bis Südtirol.

Steffen Hoppe

Steffen Hoppe PorträtDie Reisen von Steffen Hoppe begann 1966 in Offenbach am Main, im Schatten des Bieberer Berg. Kein Wunder, das ihn die Begeisterung für das Bergsteigen zunächst in die Alpen und später in den Karakorum und Himalaya führte. Doch mittlerweile ist Steffen überall gerne unterwegs: Mit dem Rad in den Wüsten und Steppen Afrikas, mit der Familie wandernd in den Urwäldern Asiens und sogar an südostasiatischen Traumstränden soll man ihn schon gesehen haben. Wie kam es dazu? Ein angolanisches Sprichwort sagt: „Willst du feststellen, ob ein Freund ein wahrer Freund ist, musst du mit ihm reisen - kreuz und quer, nah und fern, Tag und Nacht“. Nach einem 21-monatigen „Beziehungstest“ durch Asien kann man(n) auch heiraten: Frisch vermählt radelten Regina und Steffen von Offenbach zum Kilimanjaro. Kaum war Tochter Sandrine auf der Welt, ging es wieder für über ein Jahr los: Diesmal rund um die Südhalbkugel. Danach zurück in die Bank? Seit 2006 hat Steffen sein Hobby zum Beruf gemacht: Reisen, Fotografieren und darüber berichten: Lebendig, mit viel Einfühlungsvermögen und (wo es angebracht erscheint) mit Ironie. Viel ist passiert seit 1990, geblieben ist seine Leidenschaft bei einem süßen Chai oder zünftigen Weizen den Geschichten der Menschen zwischen Sulden am Ortler, Dar es Salam, Lahore, Siem Reap und Surabaya zu lauschen.

Website: www.Steffen-Hoppe.de